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Freitag, 15. November 2013

Agatha Christie - Mord im Pfarrhaus

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 (282 Seiten)

Miss Marples erster Fall
„Ausgerechnet am Schreibtisch von Hochwürden wird Colonel Protheroe erschossen aufgefunden. Da genügend Gemeindeglieder allen Grund hatten, den Kirchenvorsteher ins Jenseits zu befördern, ist es Pfarrer Clement besonders unangenehm, dass er selbst gesagt hatte, der Menschheit würde damit ein großer Dienst erwiesen. Wie gut, das sich Miss Marples Gartentor zur Pfarrei hin öffnen lässt.“
 
Wie oben bereits zu lesen ist: Miss Marples erster Fall!!! Wenn auch nicht der erste, den ich von ihr gelesen habe; nein, ich habe nämlich intelligenterweise habe ich natürlich ihren letzten Fall als erstes gelesen: „Ruhe unsanft“. Doch was mich in anderen Fällen enorm ärgern würde, ist hier nur halb so schlimm. Im Gegensatz zu den Filmen ist es in den Büchern nicht Miss Marple selbst, die im Vordergrund steht und ermittelt, sondern in jedem ihrer Fälle jemand anders. Wurde z.B. in „Ruhe unsanft“ das Geschehen aus der Sicht der frisch verheirateten Gwenda Reed geschildert, so ist hier die Perspektive von Reverend Leonard Clement, dem Dorfpfarrer von St. Mary Mead gewählt worden.
Letztendlich ist zwar jeden Mal Miss Marple diejenige, die den Fall durchschaut und das Verbrechen aufklären kann, doch spielt sie ansonsten eher eine Nebenrolle.
 
Ihr erster Auftritt ist, wenn man es genau nimmt, der einer Dorfklatschbase! Zusammen mit ein paar anderen älteren Damen ist sie zum Kaffeetrinken bei Griselda Clement, der Frau des Pfarrers, eingeladen. Diese hält nicht besonders viel von der alten Dame: „Wiederliche alte Katze", sagte Griselda, sobald die Tür geschlossen war. (S 24)
Verständlich. Eine Nachbarin, deren liebstes Hobby es ist „Vögel“ mit dem Fernglas zu beobachten, wünscht man sich nun nicht unbedingt!
Doch als begeisterter Miss Marple Fan, kann ich nicht anders: Auch diese schrullige Seite an ihr finde ich absolut liebenswert! Nun gut, als Leser ist das vielleicht auch etwas leichter, als als direkter Nachbar!
 
Was soll ich sagen?! Auch dieses Mal war ich wieder mal voll auf dem Holzweg… Dabei hatte ich mir so viele schöne Verschwörungstheorien zusammengestellt! Weder Mörder noch Tathergang konnte ich erraten. Letzteres ist aber glaube ich sowieso unmöglich. So verworren, wie die ganzen Fälle immer sind…
Aber lassen wir das ;-) In dieser Hinsicht heule ich mich ja fast jedes Mal hier aus…
 
Wie hat mir das Buch denn jetzt gefallen? Gut. Sehr gut sogar, aber nicht ganz so gut, wie die anderen, die ich bisher gelesen habe. Man merkt einfach, dass sich die Figur „Miss Marple“ nach und nach immer mehr verfestigt hat. Sie ist nicht mehr nur die schrullige, alte Dame aus der Nachbarschaft, die ein paar Glückstreffer landet, sondern anerkannter „kriminalistischer Kopf“, der auch über die Grenzen des Dorfes St. Mary Mead hinaus bekannt ist!
 
Hier noch schnell ein kurzes Zitat des Pfarrers über Mis Marple :-)
"Miss Marple ist eine weißhaarige alte Dame mit freundlichem, einnehmenden Wesen, Miss Wetherby eine Mischung aus Essig und Sentimentalität. Miss Marple ist die weitaus Gefährlichere von beiden." (S. 18)
 
Zu Beginn des Buches hatte ich erst ein paar Bedenken. Es war mir erst nicht so ganz geheuer, dass der Pfarrer die Hauptrolle spielen sollte. Auf das Vorbereiten von Predigten etc. kann ich nämlich gut und gerne verzichten. Doch ich hätte es besser wissen müssen! Natürlich wurde die eigentliche Arbeit eines Pfarrers mehr oder weniger in den Hintergrund gedrängt. Wenn überhaupt, ist es hier seine Aufgabe als Beichtvater, der etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird ;-) Aber was soll man machen, wenn nun mal der Großteil der Dorfbewohner etwas zu verbergen hat und sie nach dem Mord alle das Bedürfnis haben ihre Sünden und kleinen Vergehen jemandem anzuvertrauen. Die ein oder andere pikante Geschichte macht den Fall doch erst so richtig interessant!!! Da bietet sich die Gestalt des Pfarrers ja wirklich geradezu an!
Hinzu kommt noch, dass der Reverend Clement selbst nicht unbedingt das typische Bild eines Pfarrers darstellt. Schon alleine seine Ehe zu der, um einiges jüngeren, nicht unbedingt „geeigneten“ Griselda lockert das Ganze um einiges auf!
 
Alles in allem ein schöner Einstieg für Miss Marple!!!

Freitag, 8. November 2013

Agatha Christie - Der Tod auf dem Nil

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(318 Seiten)

„Für Männer ist Linnet Ridgeway schlicht bezaubernd. Frauen bekommen bei ihrem Anblick messerscharfe Lippen. Nur sie selbst hält sich für harmlos. Als Hercule Poirot neben ihrer Leiche steht, sagt er einfach: »Die meisten Liebesgeschichten sind doch nur Tragödien.« Diese hier bringt seine kleinen grauen Zellen zum Rotieren.“
 
„Der Tod auf dem Nil“ gehört ja wohl zu dem absoluten Kriminal-Klassikern! Sowohl als Buch, als auch als Film. Dennoch habe ich ersteres erst jetzt gelesen und auch den Film erst recht spät gesehen. Schande über mein Haupt…
Im Gegensatz zu den Miss Marple Filmen, die ich schon recht früh rauf und runter geguckt habe, war ich bei den gesamten Hercule Poirot Filmen eher ein „Spätzünder“***! Es war auch eher dem Zufall zu verdanken, dass ich überhaupt mal einen gesehen habe:
Eines Abends war es mal wieder soweit! Miss Marple kam im Fernsehen! Gleich zwei Filme hintereinander! Danach war es eigentlich schon spät genug und eigentlich wollte ich ja auch schon längst im Bett liegen… eigentlich. Wäre da nicht die vielversprechende Vorschau für „Der Tod auf dem Nil“ gewesen! Den Film wollte ich sowieso schon immer mal sehen und Peter Ustinov schien perfekt für die Rolle des belgischen kleinen Detektives geeignet zu sein! Wieso also nicht? Darauf kam es jetzt auch nicht mehr an ;-) Tja… und dann war es um mich geschehen! Seit diesem Abend liebe ich Hercule Poirot! Und weil es so schön war habe ich gleich noch „Das Böse unter der Sonne“ geguckt! Was für ein Fernsehabend! (Heute würde ich das wahrscheinlich gar nicht mehr schaffen, egal wie gut die Filme sind…)
 
„Der Tod auf dem Nil“ war zwar mein erster Hercule Poirot Film, aber erst mein zweites Hercule Poirot Buch. Vor diesem schaffte es bereits „Mord im Orientexpress“ mich erneut in den Hecule Poirot Bann zu ziehen ;-)
 
Was soll ich noch sagen? Ein weiteres Meisterwerk von Agatha Christie! Poirot brilliert dieses Mal im exotischen Ägypten. Wie kein anderer schafft er es auch hier wieder die Zusammenhänge darzustellen, die sonst niemand zu sehen vermag. Mit seiner charmanten Art gewinnt er das Vertrauen von Jung und Alt, von Mann und Frau! Und das gilt sowohl für die Romanfiguren, als auch für seine Leser ;-)
 
 Hier noch eine kurze Passage, die mir besonders gut gefiel:

"Mais oui", sagte er schließlich. "Ich habe gern Publikum, das muss ich zugeben. Ich bin nämlich eitel. Ich bin aufgeblasen vor Einbildung. Ich sage gern: <Sehen Sie mal, wie schlau Hercule Poirot ist!>"
(S. 295)

*** Diejenigen unter euch, die noch keinen Agatha Christie Film gesehen haben, sollten sich was schämen und das schleunigst nachholen! ;-)
 

Dienstag, 22. Oktober 2013

Agatha Christie - Tod in den Wolken

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(223 Seiten)

"Hercule Poirot fliegt für sein Leben ungern. Erst recht nicht mit einer Leiche an Bord. Es bedarf schon seiner kleinen grauen Zellen, um dahinter zu kommen, wie Marie Morisot hoch über den Wolken zu Tode kam. Der Meisterdetektiv hat die Wahl zwischen einer Wespe und einem Blasrohr …Doch richtig staunt Poirot erst, als er erkennt, warum die Dame daran glauben musste …"

Hach :-(  Ich bin ein bisschen traurig.
Dies war für's erste der letzte Agatha Christie - Roman, den ich lesen werde. Die 6-teilige Box, die Bianca mir geliehen hat ist ausgelesen. (Wobei die Rezensionen zu "Mord im Pfarrhaus" und "Der Tod auf dem Nil" noch folgen.) Jetzt wird erst einmal eine Pause eingelegt.
(Aber ich habe schon in sämtlichen Büchereien in der Nähe nachgeschaut -> Die Auswahl ist sehr vielversprechend!!!)

Wieder einmal gehen meine Gefühle am Ende des Buches in zwei völlig verschiedene Richtungen: Begeisterung und Enttäuschung.
Zum einen kann ich einfach nicht anders als total beeindruckt und begeistert von dem Fall und seiner Lösung durch Hercule Poirot zu sein! Wie er sie am Ende der Geschichte mal wieder präsentiert und dabei jeden seiner Gedankenschritte genau erläutert... ich liebe das einfach!
Und dann gleichzeitig diese Enttäuschung: Schon wieder falsch... Mein super genialer Verdacht war mal wieder ein Schuss in den Ofen. Dabei fand ich meine gedankliche Vorgehensweise wirklich gut! Ich glaubte dieses Mal nicht nur einfach irgendeinen Verdacht zu haben, der eher durch den Zufall begründet wurde, sondern sogar die Zusammenhänge hinter dem Mord zu verstehen! Pustekuchen. Nicht einmal annähernd.

Geht es euch eigentlich auch so? Oder schüttelt ihr nur die Köpfe über mich, weil ich nie auf die Lösungen komme?
Also ich finde hier ist überhaupt nichts vorhersehbar...

Zu Beginn des Buches werden die verschiedenen Passagiere an Bord des Fliegers auf besondere Art vorgestellt. Man erfährt über jeden eine Kleinigkeit, indem ihre Gedanken wiedergegeben werden. Immer wieder taucht diese Gedankenwiedergabe verschiedener Personen auf. Mir hat das sehr gut gefallen und ich darf darauf hoffen, dass diese Methode auch in weiteren Hercule Poirot - Romanen angewandt wird! Eigentlich wollte ich an dieser Stelle wieder verschiedene Zitate aus dem Buch einfügen, doch waren leider keine Post-Its in der Nähe, so dass ich mir die Stellen leider nicht merken konnte.
Ihr müsst mir also wohl oder über vertrauen, wenn ich euch von dem Charme und Witz vorschwärme, die dieses Buch umgeben!

Ich muss zugeben, ich bin in der Zwischenzeit (,wenn nicht schon von Anfang an) etwas voreingenommen. Wenn ich schon lese, dass Hercule Poirot derjenige ist, der ermitteln wird, stiehlt sich bereits ein Lächeln in mein Gesicht. Ich gehe automatisch davon aus, dass dieses Buch ebenfalls gut sein wird, und so wurde ich auch bisher nicht enttäuscht!

Es wäre mir ein Vergnügen den kleinen Belgier einmal persönlich kenne zu lernen :-) Doch da das so gut wie unmöglich ist, werde ich mich wohl damit zufrieden geben müssen, seine Bücher zu verschlingen!
(Die oben erwähnte Pause, wird wohl nicht allzu lange andauern!)

Freitag, 18. Oktober 2013

Agatha Christie - Ein Schritt ins Leere

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(222 Seiten)


„Manchmal endet eine Golfpartie nicht beim letzten Loch, sondern bei einer Leiche …Die letzten Worte des ehrenwerten Alex Pritchard waren: »Warum haben sie nicht Evans geholt?« Diesen Satz haben einige Zeugen vernommen – für den Mörder eine böse Sache. Denn hinter diesen Worten steckt ein Geheimnis, das ihm zum Verhängnis werden kann.“
 
Die Agatha Christie – Box, die mir Bianca netterweise ausgeliehen hat, besteht aus sechs Büchern. In drei von ihnen ermittelt Hercule Poirot, in zwei Miss Marple, nur das letzte ist ein Einzelroman.
Nach „16 Uhr 50 ab Paddington“ hätte ich am liebsten direkt das nächste Miss Marple – Buch verschlungen, doch habe ich mir dann überlegt, die Bücher doch lieber abwechselnd zu lesen (hauptpersonenmäßig). Auf „Ein Schritt ins Leere“, den Einzelroman hatte ich um ehrlich zu sein nicht so viel Lust. Miss Marple und Hercule Poirot erschienen mir einfach viel verlockender. Also das Buch mal eben schnell dazwischenschieben.
Tja! Wie dumm von mir so zu denken! Agatha Christie ist und bleibt nun mal Agatha Christie, egal über wen oder was sie schreibt!
 
Zu meiner eigenen Überraschung fand ich dieses Buch bisher am besten! (Na gut, es war ja auch erst das 5te. So viele Vergleiche habe ich also noch nicht.)
 
Zwei so sympathische Hobby-Detektive habe ich selten erlebt! Da wäre zum einen Robert »Bobby« Jones, vierter Sohn des örtlichen Pfarrers und zum anderen seine Jugendfreundin Frankie – alias Lady Frances Derwent.
Geht der gutgläubige Bobby zunächst erst einmal von einem tragischen Unfall aus, ist die abenteuerlustige Frankie von Anfang an davon überzeugt, dass es sich um einen kaltblütigen Mord handelt. Frankie sieht erst einmal in jedem einen Verbrecher, vermutet Drogenhandel und Erbschleicher -> kurz: Jedes Verbrechen käme ihr recht, um sie von ihrem langweiligen Alltag abzulenken!
Dass sie sich durch ihren Neugier letztendlich selbst in tödlich Gefahr begeben, ist dem Leser wohl von Anfang an klar.
 
Andererseits kann ich ganz gut verstehen, dass sie die Gefahr nicht direkt erkannt haben. Für die ganzen Irrungen und Wirrungen, haben sich die beiden eigentlich ganz gut geschlagen!
Eigentlich ist es ja überflüssig das noch zu erwähnen, doch auch hier hatte war ich mal wieder komplett auf dem Holzweg! So richtig!
Also ich war wirklich fassungslos, als sich herausgestellt hat, wie alles kam! Dabei gab es sogar einen kleinen Hinweis, der mich hätte aufhorchen lassen müssen! Aber nein. Blind wie ein Fisch war ich mal wieder…
 
Na jedenfalls fand ich das Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller wirklich einmalig! Zwar bin ich nicht alleine auf die Lösung des Falles gekommen, doch konnte ich immerhin nachvollziehen, wie bobby und Frankie vorgegangen sind. Und das ist bei Agatha Christie ja auch nicht immer selbstverständlich!
 
Bei meiner Rezension zu „16 Uhr 50 ab Paddington“ bin ich besonders auf die Namen der Leute eingegangen. Auch hier möchte ich einen nicht unerwähnt lassen: Ein Teil der Geschichte spielt sich nämlich auf dem Landsitz der Familie Bassington-ffrench ab!
Ich habe mir die Lippen trocken gepustet, bei dem Versuch den Namen richtig auszusprechen. Letztendlich habe ich mich mit der einfachen Erklärung zufrieden gegeben, dass das Doppel-ff wohl wie ein ganz normales ausgesprochen wird. Wieso der zweite Nachname mit einem Kleinbuchstaben anfängt, konnte ich mir jedoch beim besten Willen nicht erklären.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Agatha Christie - Alibi

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(197 Seiten)

"«Jeder hat etwas zu verbergen», erklärt Hercule Poirot. Und tatsächlich wird gemunkelt in dem beschaulichen Dorf, in das sich Poirot zurückgezogen hatte, um Kürbisse zu züchten: Mrs Ferrars soll ihren Mann vergiftet haben. Dann stirbt sie selbst an einer Überdosis Veronal. Wurde sie vielleicht erpresst? Und hatte sie tatsächlich eine Affäre mit Roger Ackroyd? Der wird schließlich mit einem tunesischen Dolch erstochen aufgefunden. Und sein Stiefsohn ist spurlos verschwunden. Vielleicht weiß ja der Vertrauen erweckende Dr. Sheppard wo er sich aufhält, doch der nimmt es mit der ärztlichen Schweigepflicht sehr genau..."
 
Wer hat ein Alibi? Wer gibt wem ein Alibi? Zu welcher Zeit braucht man überhaupt ein Alibi? Durch den Titel darauf aufmerksam gemacht, kommt man gar nicht drum herum sich all diese Fragen zu stellen.
Ein Herrenhaus mit unzähligen Verdächtigen. Doch jeder von den Anwesenden scheint ein Alibi zu haben! Alle Spuren scheinen unumgänglich zu ein und derselben Person zu führen. Doch was wäre, wenn die Tatzeit doch eine andere gewesen ist und die ganzen Alibis somit unnütz wären???

Zusammen mit dem Dorfarzt Dr. Sheppart enthüllt Hercule Poirot jedes noch so kleine Detail! Nichts bleibt ihm verborgen, wenn er erst einmal seine "kleinen, grauen Zellen" einsetzt.

"In Wirklichkeit", bemerkte ich, "weiß niemand, wo er ist."
"Mit Ausnahme von Hercule Poirot, was?" fragte Raymond.
Poirot beantwortete die Neckerei des anderen in vollem Ernst.
"Ich? Ich weiß alles. Merken Sie sich das."
(S. 179)
 
Von sich selbst so sehr überzeugt, dass einem einfach nichts anderes übrig bleibt, als ihn eitel und eingebildet zu nennen, ist Hercule Poirot doch in keinster weise unsympathisch. Ganz im Gegenteil. Seine Art hat eben einfach Stil.
 
"Oh! Ich verstehe vollkommen, Sie haben  mich als komisch, vielleicht sogar als lächerlich beschrieben? Das macht nichts. Auch Hastings war nicht immer höflich. Ich - ich stehe über solchen Nebensächlichkeiten."
 (S. 176)
 
Eigentlich hatte Hercule Poirot sich zur Ruhe gesetzt. Anonym wollte er sich der Kürbiszucht widmen. Doch solch ein weit Verbreiteter Ruf lässt sich nicht lange Verbergen. Es dauert nicht lange, da wird er gebeten den geheimnisvollen Mord an Roger Ackroyd aufzudecken.
 
Welch ein Glück für uns Leser, dass er sich dazu entschlossen hat, diesen Fall anzunehmen, denn sonst wäre uns ein großartiger Fall vorenthalten geblieben!  
 
"Alibi" ist in kurzer Zeit der 5. Agatha Christie - Krimi, den ich gelesen habe. Man müsste doch meinen, dass ich mich so langsam an die Vorgehensweise gewöhnt habe, und das wenigstens mein Verdacht in die richtige Richtung geht.
Aber nein. Entweder ich habe nicht einmal einen Verdacht, wer der Mörder sein könnte, oder aber ich liege völlig daneben. Den Tathergang nachzuvollziehen, versuche ich ja gar nicht erst. 
Es scheint alles so verworren und doch ist am Ende, wenn einem Hercule Poirot die Lösung ausbreitet,  alles logisch und klar. Trotzdem hatte ich bisher noch kein "Ja klar, da hättest du auch selbst drauf kommen können!"- Erlebnis.
 
Wenn ich so eine Geschichte schreiben würde müsste ich mir erst mal zehn verschieden Mindmaps aufmalen, damit ich nicht selber den Überblick verliere. Aber für Agatha Christie schien es eine Leichtigkeit zu sein, den Leser zu verwirren und gleichzeitig selber ununterbrochen die Zusammenhänge klar vor Augen zu behalten. Bewundernswert!
 
Also wirklich, ich wäre im Traum nicht auf diese Lösung (vom Lösungsweg ganz zu Schweigen) gekommen!
 
Auch wenn ich mich wiederhole: Ein Meisterwerk! 

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Agatha Christie - 16 Uhr 50 ab Paddington

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(253 Seiten)
 
„Elspeth McGillicuddy ist keine Person, die sich Halluzinationen hingibt. Die alte Freundin von Miss Jane Marple sieht etwas Entsetzliches im vorbeifahrenden Zug: Vor ihren Augen wird eine Frau erdrosselt! Doch kein Leichnam kann gefunden werden, also nimmt niemand ihre Aussage ernst - bis auf Miss Marple. Die wunderbar schrullige Junggesellin findet ein verdächtiges Familienanwesen an der Zugstrecke und schleust die patente und attraktive Lucy Eylesbarrow in die potentielle Täter-Familie ein...“
 
Mein zweiter Miss Marple – Roman, aber der erste, den ich auch als Verfilmung kenne.
 
Zunächst einmal war ich ziemlich überrascht. Nicht Miss Marple war es, die den Mord im vorbeifahrenden Zug beobachtet hat, sondern eine Freundin von ihr. Sie ist auch nicht diejenige, die als Hausangestellte bei der Familie Crackenthorpe verdeckt ermittelt. Im Gegenteil, sie bleibt mehr oder weniger im Hintergrund und mischt sich nur unerheblich über Lucy Eylesbarrow in das Geschehen ein.
 
Aber da ich nun mal der Meinung bin, dass die Bücher in fast jeden Fall besser oder zumindest nicht schlechter sind, als der Film, fiel es mir nicht schwer mich auf diese andere Darstellung des Krimis einzulassen! Ich wurde nicht enttäuscht! Nur kann ich mich nicht entscheiden, ob mir Buch und Film gleich gut gefallen haben, oder das Buch einen Tick besser?! Die Filme mit Margaret Rutherford als Miss Marple sind aber auch zu schön! (Auch wenn die Schauspielerin nicht unbedingt der Romanfigur gleicht; einer zerbrechlich wirkenden, schlanken, blässlichen und kultivierten Dame!)
Erst im Nachhinein ist mir übrigens aufgefallen, dass Mr. Stringer in den Büchern gar nicht auftaucht. Komisch eigentlich. In den Filmen habe ich ihn immer sehr gerne gesehen, aber hier habe ich sein Fehlen nicht einmal bemerkt.
 
Es würde mich mal interessieren, was ich von den Filmen halten würde, wenn ich die Bücher zuerst gelesen hätte… Normalerweise mag ich solche Abweichungen ja überhaupt nicht. Naja, so gefallen mir jedenfalls beide Varianten!
 
Aber zurück zum Buch und seinen Figuren:
Sind die Namen nicht entzückend?! Zunächst einmal Mrs. McGillicuddy! Ich konnte mich gar nicht satt sehen/lesen, so süß fand ich ihn (gedanklich wurde er gleich als möglicher Name für zukünftige Katzen notiert)! Miss Eylesbarrow kam mir hingegen wie ein recht normaler englischer Name vor, der für uns nicht-Engländer vielleicht etwas schwieriger auszusprechen ist, aber auch keine allzu große Hürde darstellt. Und dann wäre da noch die Familie Crackenthorpe! Evelyn Hamann als Nachrichtensprecherin lässt grüßen! Für diejenige, die die Szene nicht kennen, hier eine Verlinkung zu dem Video (guckt es euch ganz an, es lohnt sich!!!): 
 
 
Was die anderen Charaktere betrifft, sind meiner Meinung nach keine Besonderheiten zu vermerken.
 
Für Leute die Thriller und Nervenkitzel über alles lieben, sind die Agatha Christie – Romane wohl eher weniger geeignet. Trotz mehrerer Morde bleibt das Ganze doch recht harmlos und meistens eher amüsant als nervenaufreibend. Gerade deshalb liebe ich diese Krimis so! Die besondere Art von Miss Marple an die Fälle heranzugehen, zu Ermitteln und die anderen aus der Reserve zu locken gibt den Geschichten ihren ganz eigenen Charme.
 
Was mich jedes Mal besonders ha schmunzeln lassen, waren die Kommentare von Stoddart-West, einem der Jungen im Hause Crackenthorpe. Da er bald nach Australien (meine ich zumindest) reist, übt er sich schon mal in deren Ausdrucksweise. So findet er alles was ihn begeistert z.B. „pfundig“!
So sind es hier auch oft Nebencharaktere, die zwar keine große Rolle spielen, die die Geschichte aber abrunden und somit für einen pfundigen Gesamteindruck sorgen! Nehmen wir nur noch Mrs. Kidder, eine Hausangestellte, die für Tratsch natürlich überhaupt gar nichts übrig hat und vor lauter Arbeit ja sowieso nie dazu kommen würde! Wie käme man auch nur darauf?! Selbstverständlich ist sie trotzdem bestens informiert und kann ihre Meinung dazu natürlich nicht einfach so für sich behalten! Wo kämen man denn da hin?!
 
Blöd natürlich nur, dass ich den Mörder wegen des Filmes schon kannte. Ich glaube nicht, dass ich von alleine drauf gekommen wäre, aber wer weiß, vielleicht hätte mich mein kriminalistisches Denken doch weiter gebracht, als ich jetzt vermuten würde!
Der nächste Agatha Christie liegt schon bereit, ich werde es also in nicht allzu ferner Zukunft erneut testen können!

Mittwoch, 24. Juli 2013

Agatha Christie - Alter schützt vor Scharfsinn nicht

Alter schützt vor Scharfsinn nicht
(205 Seiten)

Agatha Christie die Dritte!
 
Nach Hercule Poirot und Miss Marple folgt nun ein Krimi außerhalb dieser beiden Reihen. Tuppence und Tommy Beresford tauchen als Geheimagenten bzw. als Privatdetektive in vier von Agatha Christies Romanen auf.

„Alter schützt vor Scharfsinn nicht“ ist leider der letzte aus dieser Reihe, sodass ich wieder einmal eine Buchreihe von hinten begonnen habe… In diesem Fall ist das allerdings weniger schlimm, da jede Geschichte in sich abgeschlossen ist und auf die vorangegangenen nur bedingt eingegangen wird.
 
Nachdem die ersten beiden Romane („Mord im Orientexpress“ und „Ruhe unsanft“) mich vom Hocker gehauen haben, war ich in diesem Fall leider etwas enttäuscht.
Zwar sind auch Tuppence und Tommy zwei bezaubernde Persönlichkeiten (vor allem Tuppence erinnert mich mit ihrer Art an die scharfsinnige Miss Marple!), doch war mir dies allein bedauerlicherweise nicht ausreichend. Mir hat der Fall nicht zugesagt.
 
[…] „In einem, vom Vorbesitzer ihres neu erworbenen Hauses, zurückgelassenen Kinderbuch entdeckt Tuppence den mysteriösen Satz „Mary Jordan ist keines natürlichen Todes gestorben. Es war einer von uns.“ Dieser Hinweis führt beide zu einem 60 Jahre zurückliegenden Mord, zu Spionageaktivitäten aus dem Ersten Weltkrieg und dem versprengten Häuflein einer Art Fünfter Kolonne von Faschisten, die wieder ihr Unwesen treiben.“ […]
 
Es fing super an, eine geheime Botschaft, die in einem alten Buch zurückgelassen wurde. Geheimnisse rund um das Haus! Aber dann entwickelte es sich leider weiter in Richtung Spionage und Faschismus in der Vergangenheit. Das ist ja mal so gar nicht mein Thema. Nicht einmal Agatha Christie hat es geschafft, mir das Ganze interessanter erscheinen zu lassen. Immer wieder hab ich mich dabei ertappt, wie ich beim Lesen an etwas ganz anderes gedacht habe und überhaupt nicht mehr bei der Sache war. Dadurch habe ich für diesen Roman auch erstaunlich lange gebraucht und war tatsächlich froh, als ich ihn aus hatte.
Immerhin habe ich mitbekommen, wer der Mörder war! Dass ich richtig verstanden habe, was früher alles so passiert sein soll, kann ich hingegen leider nicht von mir behaupten.
 
Es liegt mir fern das Buch schlecht zu machen. Denn das würde in keiner Hinsicht den wahren Wert des Buches wieder geben. Mich interessiert das Thema nun mal einfach überhaupt nicht. Jedem, der sich mehr dafür interessiert, kann ich jedoch versichern, dass auch hier der berühmtberüchtigte Agatha Christie – Charme zu finden ist!
 
So ist mir besonders der Manchester Terrier Hannibal ins Auge gefallen, dessen Gedanken mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben. [HUND] Diese Szenen, oder auch die Ermittlungsarbeit der Dorfkinder, lockern die Geschichte auf und sorgen für Abwechslung. Aber Tiere und Kinder ziehen bei mir eh immer. Vielleicht würden also gerade diese Punkte Spionageliebhaber stören?!?
 
Haben wir heute alle eigentlich so eine unsaubere unschöne Handschrift?? Im Laufe ihrer Ermittlungen stößt Tuppence nämlich auf ein altes Geburtstagsbuch, in dem sich alte Schulfreunde handschriftlich verewigt haben. Sie und eine andere alte Dame sind ganz entzückt darüber und werden sich darüber einig, dass es solch eine schöne Handschrift heute nicht mehr gäbe und die Jugend sowieso in Hieroglyphen schreibe.
Also ich weiß nicht. Es stimmt schon, dass sich die Schrift verändert hat, und viele Leute (ich selbst leider eingeschlossen) schreiben jetzt nicht gerade in Schönschrift. Aber so ganz verallgemeinern lässt sich das ja wohl nicht.
(Zugegebenermaßen fallen mir jetzt spontan nicht so viele Leute mit einer besonderen Handschrift ein, die negativen Beispiele jedoch häufen sich in meinem Kopf…)
 
Aber noch einmal zurück zum Buch an sich. Nur weil mir diese eine Fall nicht zugesagt hat, heißt das noch lange nicht, das er auch mein letzter war. Drei weiter Tuppence und Tommy Krimis warten noch auf mich!!!
 

Dienstag, 25. Juni 2013

Agatha Christie - Ruhe unsanft

Ruhe unsanft
(253 Seiten)

Mein erster Miss Marple! Und das völlig unbeabsichtigt :-)
Nach "Mord im Orientexpress" hatte ich eigentlich vor, einen Agatha Christie - Krimi zu lesen, der weder zu der Hercule Poirot -, noch zu der Miss Marple - Reihe gehört.

Die frisch verheiratete Gwenda Reed reist alleine nach England, um dort für sich und ihren Ehemann Giles ein nettes Häuschen zu erwerben. Schon bald findet sie in Dillmouth ihr Haus: Hillside!
Doch der Schein trügt! Wie ein böser Schatten schwebt ein längst vergangenes Verbrechen über Gwenda und dem Haus.
Und da taucht plötzlich (für mich völlig unerwartet) "Tante Jane" auf. (Wenigstens war ich geistesgegenwärtig genug, diese sofort als Miss Jane Marple zu erkennen.)

Wieder und wieder frage ich mich seitdem, wie es passieren konnte, dass ich bisher noch keinen Agatha Christie - Krimi gelesen habe. Da habe ich echt was verpasst! Auch "Ruhe unsanft" war wieder ein außerordentlich lesenswerter Krimi (nicht, dass ich etwas anderes erwartet hätte), der Lust auf mehr macht!

Zu meiner großen Freude war ich dem Täter dieses Mal übrigens ziemlich schnell auf der Spur! Zwar war es bei mir eher eine Gefühlssache und nicht, wie bei Miss Marple, das Zusammenfügen von versteckten Hinweisen, aber was soll's?! Ich freue mich auch über die kleinen Erfolge des Lebens!

Der nächste Agatha Christie - Roman liegt schon bereit und wartet nur darauf, von mir verschlungen zu werden! Wie schon gesagt, ich habe da noch einiges nachzuholen!

Montag, 17. Juni 2013

Friedrich Dürrenmatt - Das Versprechen (Schule)


(160 Seiten)


Das erste in der Schule gelesene Buch, das in meinem BücherBuch steht!
 
Wie so viele in der Schule gelesene Bücher, habe ich auch dieses als nicht so besonders in Erinnerung behalten. In diesem Fall liegt das aber weniger an dem Buch selbst, sondern eher an meiner Einstellung zu Krimis und Thrillern, die psychisch an den Nerven zerren. Ich vertrage so etwas einfach nicht.
 
Eigentlich war „Das Versprechen“ für ein Schulbuch nämlich gar nicht schlecht, nur eben für mich persönlich vollkommen ungeeignet. Wenn ich mich recht dran erinnere, haben wir auch noch den Film dazu geguckt. Gesehen habe ich ihn auf jeden Fall, nur kann ich mir nicht vorstellen, dass ich ihn in meiner Freizeit freiwillig geguckt habe.
 
Ich hoffe, ihr nehmt es mir nicht übel, wenn ich hier hauptsächlich wieder nur die Inhaltsangabe/den Klappentext angebe, aber ich habe einfach keine Lust, mich nochmal näher mit diesem Buch zu beschäftigen.
 
„Eigentlich sollte sich Kommissar Matthai, der auf der Höhe seiner Karriere angelangt ist, zum Flug nach Jordanien fertigmachen, um dort ein ehrenvolles Amt zu übernehmen. Da erreicht ihn ein Anruf aus Mägendorf, einem kleinen Ort bei Zürich. Ein ihm unbekannter Hausierer teilt ihm mit, er habe im Wald die Leiche eines grausam verstümmelten Mädchens gefunden. Obwohl Matthais Abflug kurz bevor steht, fährt er nach Mägendorf und verspricht den Eltern des Kindes nicht zu rasten, bis er den Täter entlarvt hat.“
 
Hier hört sich das gar nicht so spektakulär an, aber letztendlich werden da auch nur die ersten paar Seiten wiedergegeben. Das Versprechen, das Kommissar Matthai den Eltern des ermordeten Kindes gibt ist quasi erst der Anfang von seinem Ende…

Donnerstag, 13. Juni 2013

Agatha Christie - Mord im Orientexpress

http://img.zvab.com/member/a12800/48351100.jpg
(207 Seiten)

Oh man. Ich bin immer noch hin und weg! Ich wusste ja, dass er gut sein würde, aber so gut!! Ein wahres Meisterwerk!

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass es tatsächlich mein erster Agatha Christie - Roman war.
Bisher fehlte mir einfach die Entschlossenheit. Ich konnte mich einfach nie entscheiden, mit welchem ich anfangen soll. Es gibt ja so viele. Also habe ich immer einfach etwas ganz anderes ausgeliehen. Außerdem hatte ich die Befürchtung, dass eine gewisse Gefahr von diesen Büchern ausgehen könnte... Wie recht ich doch hatte. Jetzt ist es zu spät. Ich bin dabei, süchtig danach zu werden!

Drei weitere liegen (bisher) noch auf der Fensterbank!

Doch da sind ja noch die ganzen anderen "nicht"-Agatha-Christie-Bücher! Was jetzt?!

Die Auswahl der Romane wurde mir übrigens abgenommen, Bianca hat das für mich übernommen und mir einfach welche mitgebracht!

Mord im Orientexpress war mir zugegebenermaßen nicht unbekannt. Schon der Film hat mich in seinen Bann gezogen!

 
Wobei mir persönlich  Peter Ustinov als Hercule Poirot viel besser gefällt als Albert Finney.
Beim Lesen war ich überrascht, wie genau die Geschichte im Film übernommen wurde. Beinahe wortwörtlich (zumindest kam es mir so vor). Vielleicht macht das gerade den Charme der Filme aus.

Wenn ich mich hier und jetzt entscheiden müsste, wen ich als Detektiv lieber mag, Hercule Poirot oder Miss Marple, würde ich wahrscheinlich vor Verzweiflung tot umkippen. Ich weiß es einfach nicht. Beide haben ihre eigene liebenswürdige, verschrobene Art, für die man sie einfach lieben muss. 

Einen meiner Degus habe ich nach Hercule Poirot benannt, ich denke, daran kann man erkennen, was für einen Eindruck er auf mich gemacht hat :-)

Es ist wirklich faszinierend, wie Agatha Christie es geschafft hat einen so komplexen Fall aufzubauen, ohne dass man das Interesse daran verliert (und den Überblick nicht komplett).

Ich werde noch verrückt, ich will jetzt sofort das Nächste lesen!!!